E.ON zweifelt an Zukunft deutscher Offshore-Windkraft

dpa, ddp
Bild: Windrad mit Rotationspfeilen


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Berlin - Der größte deutsche Energiekonzern E.ON zweifelt daran, ob Windkraft auf hoher See wie von der Bundesregierung geplant, massiv ausgebaut werden kann. Der Chef der E.ON-Sparte Climate & Renewables, Frank Mastiaux, sagte der "Berliner Zeitung" (Montagausgabe), in Sachen Kosten und Anforderungen sehe er die deutschen Pläne "kritisch". "Was schon in Küstengewässern und in geringen Tiefen um ein Vielfaches schwieriger ist als an Land, wird 50 Kilometer auf dem Meer und in 30 Meter Wassertiefe zur extremen und kostspieligen Herausforderung, selbst bei der recht guten Förderung von Offshore in Deutschland." E.ON hebe aufgrund seiner Erfahrungen in Dänemark und England warnend die Hand, wenn zu ehrgeizige Planzahlen genannt würden.


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Die Bundesregierung will erreichen, dass bis 2020 insgesamt etwa 10 000 Megawatt Windkraftleistung offshore installiert sind. Dies entspricht rund 2000 großen Windrädern. Allerdings sind Windfarmen bisher nur auf hoher See genehmigt worden. In anderen Ländern dürfen sie auch in flachen Gewässern vor der Küste gebaut werden. E.ON hat neben der derzeit im Bau befindlichen Pilotanlage Alpha Ventus Pläne für vier große Offshore-Windparks vor der deutschen Küste.



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