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E.ON will seinen Gasbezug flexibilisieren

Bildquelle: ©Adobe Stock / Text: dpa-AFX

Düsseldorf - Der Energieriese E.ON reagiert auf die schwierige Situation in seinem Gasgeschäft. Bei der Tochter Ruhrgas werde jeder Stein auf der Suche nach möglichen Verbesserungen umgedreht, sagte Konzernchef Wulf Bernotat am Mittwoch bei einer Telefonkonferenz in Düsseldorf. In den ersten neun Monaten war der Absatz wegen der Wirtschaftskrise um 15 Prozent auf 428 Milliarden Kilowattstunden gesunken und hatte den operativen Gewinn der Sparte im Vorjahresvergleich um 33 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro einbrechen lassen. Dazu habe auch ein sich verstärkender Wettbewerb beigetragen.

Unter anderem versucht E.ON nun, seine Strombezüge zu flexibilisieren. Bislang kauft das Unternehmen lediglich im "niedrigen einstelligen" Prozentbereich auf den kurzfristigen Spotmärkten, der größte Teil ist über langfristige Verträge fixiert. Bei den sogenannten Pick-or-Pay-Verträgen verpflichtet sich E.ON, eine bestimmte Menge Gas abzunehmen. Die wird das Unternehmen nun wegen der Krise aber nicht wie geplant los. Bernotat kündigte an, "so schnell wie möglich" einen "niedrigen zweistelligen" Prozentanteil seines Gases auf den Spotmärkten zu kaufen. Dort sind die Gaspreise zuletzt stärker gesunken als die an den Ölpreis gekoppelten Preise in den Langfrist-Verträgen. Bernotat räumte ein, dass mit dem Strategiewechsel Risiken verbunden seien.

"Wir führen Gespräche mit unseren Lieferanten", sagte Bernotat. Mit einigen sei sich E.ON bereits einig. Schwierig gestalten sich die Verhandlungen aber offensichtlich mit dem russischen Gasriesen Gazprom . "Die Gespräche werden noch einige Monate andauern." Bernotat verwies darauf, dass inzwischen alle Gasproduzenten außer Gazprom die Einschätzung teilten, dass die Absätze sich nicht schnell wieder auf das Niveau vor der Wirtschaftskrise zurückbewegen werden. Unter anderem versucht E.ON zu erreichen, dass vereinbarte Volumen und damit auch die Zahlungen verschoben werden.

Zur Flexibilisierung des Gasbezuges zählt der E.ON-Chef auch die Strategie, künftig selbst stärker Gas zu fördern. Dazu beteiligte sich der Konzern an einem Gasfeld in Russland. Zudem wurde zuletzt die erste Ruhrgas-Plattform in der Nordsee installiert. Weiteres Standbein, das E.ON ausbaut, ist das Geschäft mit verflüssigtem Gas (LNG). "Die derzeit schwierige Ertragssituation im europäischen Gasgeschäft darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass Erdgas eine gefragte und unverzichtbare Ressource bleiben wird", sagte Bernotat. Er rechnet mit einer Zunahme des weltweiten Verbrauchs um 50 Prozent bis 2030.