E.ON will Anteil an der Ostsee-Pipeline Nord Stream verringern
Düsseldorf - Der deutsche Energiekonzern E.ON möchte seinen Anteil an der Ostsee-Gaspipeline Nord Stream reduzieren. Das Unternehmen sei bereit, seine Beteiligung zu Teilen an den französischen Wettbewerber GDF Suez abzugeben, sagte E.ON-Chef Wulf Bernotat der "Wirtschaftswoche" nach einem Vorabbericht von Samstag. Bislang hält E.ON 20 Prozent an dem Projekt, laut Bernotat könnte GDF Suez davon 4,5 Prozent übernehmen. Laut Bernotat streben die Franzosen allerdings einen noch höheren Anteil an: "So weit ich informiert bin, denkt GDF daran, neun Prozent zu erwerben", sagte Bernotat der "WiWo".
Neben E.ON ist auch die niederländische Gasunie und der russische Gasriese Gazprom an Nord Stream beteiligt. Aufsichtsratsvorsitzender der Betreibergesellschaft ist der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD).
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