E.ON: Verkauf der Hochspannungsnetze soll im November beginnen

dpa
Bild: Stromleitungen



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ROM (dpa-AFX) - Der Energiekonzern E.ON will mit dem Verkauf seines Hochspannungsnetzes spätestens im November beginnen. "Die Vereinbarung mit der EU-Kommission dürfte bis Oktober dieses Jahres stehen", sagte E.ON-Chef Wulf Bernotat am Mittwoch. Danach solle die Abspaltung des Hochspannungsnetzes starten. E.ON will sich von seinen Hochspannungsleitungen und 20 Prozent seines Kraftwerksgeschäfts in Deutschland trennen, sofern die EU zwei Kartellklagen gegen den Konzern fallen lässt. Eine ganze Reihe von Unternehmen habe bereits Interesse an den Netzen bekundet, sagte Bernotat.

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Sein Hochspannungsnetz mit einer Länge von 10.000 Kilometern will E.ON früheren Angaben zufolge an einen Betreiber veräußern, der nicht im Bereich der Stromerzeugung oder -versorgung tätig ist. In der Branche wird spekuliert, dass unter anderem die australische Bank Macquarie, die Beteiligungsfirmen 3i und Terra Firma sowie die Deutsche-Bank-Tochter RREEF, der Allianz-Konzern und der britische Netzbetreiber National Grid zum Bewerberkreis gehören.

E.ON war das erste Unternehmen in Europa, das dem Druck der EU-Kommission nachgegeben hatte. Die Behörde will erreichen, dass alle Versorger ihre Netze an unabhängige Betreiber abgeben, damit alle Stromanbieter gleichberechtigten Zugang zu den Netzen erhalten. So soll der Wettbewerb angekurbelt werden.



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