E.ON und Statnett prüfen neues deutsch-norwegisches Stromkabel
dpa | 09.01.2008
Oslo (dpa) - Die Stromversorger E.ON und Statnett wollen technische und finanzielle Möglichkeiten für ein neues deutsch-norwegisches Gleichstromkabel prüfen. Wie Statnett am Mittwoch in Oslo mitteilte, werde sofort mit den Arbeiten an einer Machbarkeitsstudie für eine Verbindung zwischen Skandinavien und dem europäischen Festland mit einer Kapazität von 700 bis 1 400 Megawatt begonnen. Sie soll bis zum Herbst fertig sein.
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In der Mitteilung hieß es weiter, man müsse die "potenziellen Vor- und Nachteile" einer solchen Verbindung unter dem Namen NORD.LINK abwägen. Sie könnte wegen der unterschiedlichen Struktur mit erheblicher Stromproduktion durch Wasserkraft in Norwegen und mit Wärme- sowie Windkraft auf dem Kontinent Vorteile für beide Systeme bringen. Andererseits bestehe die Gefahr der Verstärkung ohnehin bestehender Versorgungsengpässe. Ein zusätzliches Stromkabel zwischen Norwegen und Deutschland ist von der EU in die Liste neuer europäischer Verbindungen (EN-E-Programm) aufgenommen, mit denen der gemeinsame Markt besser integriert werden soll. Norwegen gehört der EU zwar nicht an, ist aber Partner im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR).
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