E.ON und Bionersis wollen Deponiegasanlagen in Asien errichten

dpa-AFX
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Düsseldorf - Der deutsche Energiekonzern E.ON und der französische Deponiegasspezialist Bionersis wollen gemeinsam Projekte zur umweltverträglichen Entwicklung in Südostasien realisieren. Im Rahmen der vereinbarten Zusammenarbeit sollen die Franzosen Anlagen zum Sammeln und Nutzen von in Müllkippen entstehenden Gasen errichten und betreiben, E.ON ist für die anschließende Verstromung zuständig, wie die im Dax notierte Gesellschaft am Mittwoch in Düsseldorf mitteilte. So wollen die Unternehmen den Ausstoß des klimaschädlichen Methangases senken. Die dadurch gewonnen CO2-Zertifikate wollen die Unternehmen verkaufen und sich die Gewinne teilen.


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Derzeit würden eine Reihe von Projekten in Südostasien geprüft, die in den kommenden 18 Monaten umgesetzt werden sollen, heiß es. Das erste Projekt ist im thailändischen Kamphaeng Saen geplant. Für dieses Projekt sind Investitionen von fünf Millionen Euro geplant.

Dadurch sollen in den kommenden zehn Jahren rund zwei Millionen sogenannte zertifizierte Emissionsreduktionen (CER) gewonnen werden. Diese können dann etwa in Industrieländer verkauft werden. Hintergrund ist der von den Vereinten Nationen kontrollierte Mechanismus für umweltverträgliche Entwicklung (Clean Development Mechanism). Dieses soll nachhaltige Entwicklung in Entwicklungsländern fördern.



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