E.ON Regionalversorger erhöhen Gaspreise deutlich
Zu weiteren möglichen Preissteigerungen im Laufe des Jahres wollte sich Kolks nicht festlegen. "Wir werden das beobachten und auf die Entwicklung der Kosten unternehmerisch reagieren." Es gebe auch die Möglichkeit, innerhalb des Unternehmens zu sparen, um den Anstieg der Beschaffungskosten im Griff zu behalten. Zum Beginn der Heizperiode zum 1.10. oder 1.11. werden die Gasunternehmen ihre Preise generell noch einmal überprüfen.
Preissteigerungen von 40 Prozent, wie sie im Bundesumweltministerium für möglich gehalten werden, seien für die Gaswirtschaft jedoch nicht nachvollziehbar, so Kolks. In der öffentlichen Debatte sei mittlerweile die Erkenntnis gewachsen, dass Erdöl die prägende Energie für den Weltmarkt sei. Auch ohne Ölpreisbindung wären die Gaspreise hoch, würden allerdings stärker schwanken. "Die Ölpreisbindung bildet die Basis auch für die nächsten Jahre", sagte Kolks.
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