E.ON prüft Kraftwerksneubauten - erste Entscheidungen 2005
dpa
Hannover/Düsseldorf (dpa/lni) - Deutschlands grösster Energiekonzern E.ON AG will im nächsten Jahr über den Bau neuer nicht-nuklearer Kraftwerke entscheiden. Derzeit bereite sich das Unternehmen darauf vor, seinen Kraftwerkspark in Deutschland zu erneuern. Dafür würden alle E.ON-Kraftwerksstandorte auf ihre Eignung für Neubauten untersucht, teilte der Vorstandschef der E.ON Kraftwerke GmbH, Rolf Martin Schmitz, in Hannover mit.
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Erste Entscheidungen fielen 2005. Welche Brennstoffe bevorzugt werden sollen, ist noch unklar. Besonders wichtig sei der richtige Energiemix. "Der Einsatz mehrerer Primärenergien trägt wesentlich zu einer Risikostreuung bei. Daher ist für uns der Energiemix unseres Kraftwerkparks ein entscheidendes Kriterium bei der Neubauplanung", sagte Schmitz. Angaben zum geplanten Investitionsvolumen machte er in einer Pressemitteilung des Unternehmens nicht.
E.ON Kraftwerke GmbH koordiniert bundesweit Kraftwerke mit einer Gesamtleistung von etwa 15.000 Megawatt. Rund 30 Kohle-, Gas-, Öl- und Biomassekraftwerke erzeugen jährlich mehr als 50 Milliarden Kilowattstunden Strom. Ausser konventionellen Kraftwerken betreibt E.ON über die Tochter E.ON Kernkraft GmbH insgesamt 6 Atomkraftwerke in Deutschland.
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