E.ON plant, 300 Verwaltungsstellen zu streichen
Düsseldorf - Laut einem Pressebericht plant der Energieriese E.ON,
Im Rahmen eines Kostensenkungsprogramms will E.ON-Chef Wulf Bernotat sein Unternehmen verschlanken. Arbeitnehmervertreter befürchteten dabei allein in Deutschland den Abbau von 4.000 Arbeitsplätzen. Nach Angaben der Gewerkschaft IG BCE hätten sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber inzwischen aber darauf geeinigt, auf betriebsbedingte Kündigungen zu verzichten. Strittig sei aber noch, ob sogenannte Änderungskündigungen für die Angestellten zulässig sind, die im Rahmen des Konzernumbaus mehrere angebotene Ersatzarbeitsplätze ablehnen. Der Konzern selbst rechnet nach jüngsten Angaben noch Anfang Juli mit einer Lösung. E.ON-Chef Bernotat hatte stets betont, dass Stellenstreichungen nicht im Vordergrund des Sparprogramms stünden, aber auch nicht auszuschließen seien.
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