E.ON öffnet Gasnetze - Streit mit EU beigelegt
Brüssel/Düsseldorf - Der Energieversorger E.ON öffnet seinen Gasmarkt in Deutschland für mehr Konkurrenz und legt damit erneut einen Streit mit der Europäischen Union bei. Entsprechende Zugeständnisse des Konzerns seien nun rechtlich in Kraft gesetzt worden, teilte die EU-Kommission am Dienstag in Brüssel mit. Demnach öffnet E.ON bis Oktober an Einspeisepunkten in seine Gasfernleitungsnetze Kapazitäten im Volumen von rund 15 Prozent seiner Leitungskapazitäten.
Die Zugeständnisse hätten voraussichtlich einen großen Einfluss auf die Wettbewerbsfähigkeit anderer Anbieter, hieß es. "Der berüchtigte Mangel an Transport-Kapazität ist zur Zeit eines der größten Hindernisse für den Wettbewerb auf Deutschland Gasmarkt", sagte Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia. Deutschlands größter Energieversorger hat auf Drängen der EU-Wettbewerbsbehörde bereits sein Hochspannungsstromnetz verkauft.
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