E.ON muss Stadtwerke-Holding Thüga am Stück verkaufen
Düsseldorf - Der Energiekonzern E.ON
E.ON-Chef Wulf Bernotat hatte am Mittwoch bei der Präsentation des Zwischenberichts erstmals bestätigt, dass der Energiekonzern eine Veräußerung der Thüga prüft. Bernotat hatte aber betont, dass E.ON sich alle Optionen offen halte. In der Thüga hatte der Konzern 110 Beteiligungen an Kommunalversorgern in rund 90 Städten gebündelt. Diese kommen gemeinsam auf einen Umsatz von 15,5 Milliarden Euro und versorgen 3,5 Millionen Strom- und 3,9 Millionen Gaskunden. E.ON sieht für sich keine Wachstumschancen mit der Thüga, weil das Bundeskartellamt die Verflechtung mit den Stadtwerken kritisch beäugt.
Video: So funktioniert der Stromanbieterwechsel
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