E.ON muss mit empfindlich hoher EU-Strafe rechnen
Düsseldorf - Laut einem Zeitungsbericht wird der größte deutsche Energieversorger E.ON in der nächsten Woche eine empfindliche Strafe der EU-Kommission kassieren. Das "Handelsblatt" (Mittwochsausgabe) erfuhr aus mit dem Vorgang vertrauten Kreisen, dass die Wettbewerbsbehörde dem Versorger angekündigt habe, dass sie am kommenden Mittwoch das Urteil in einem Kartellverfahren gegen die E.ON-Tochter Ruhrgas bekanntgeben werde.
E.ON rechne nach den Gesprächen mit den Kommissionsbeamten fest mit einer Strafe in dreistelliger Millionenhöhe, schreibt das Blatt weiter. Sie könnte bis zu einer halben Milliarde Euro betragen. Ruhrgas soll sich mit Gaz de France abgesprochen haben. Bernotat sieht sich aber weiter im Recht und will gegen die Strafe juristisch vorgehen.
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