E.ON kürzt Investitionen bis 2011 um sechs Milliarden Euro
Düsseldorf - Wegen der Wirtschaftskrise kürzt der Energiekonzern E.ON seine Investitionen. In den Jahren 2009 bis 2011 will der Versorger nun sechs Milliarden Euro weniger ausgegeben, wie die DAX-Gesellschaft am Dienstag in Düsseldorf mitteilte. Nun sollen in diesen drei Jahren jeweils rund zehn Milliarden Euro investiert werden. Rund ein Drittel sei für Modernisierung und den Ersatz von Netzen und Kraftwerken in Deutschland und Großbritannien geplant, der Rest für Wachstum. Schwerpunkt soll dabei der Bau von Kraftwerken in den Niederlanden, Belgien, der Slowakei und Russland sein.
Bis 2010 will E.ON sein Stromnetz in Deutschland veräußern. Weiterhin werde der Verkauf der Stadtwerke-Holding Thüga erwogen. Weitere Beteiligungen sollen auf den Prüfstand kommen.
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