E.ON hält an Investitionen in erneuerbare Energien fest
Düsseldorf - Die Erneuerbare-Energien-Sparte beim größten deutschen Energieversorger E.ON
Der Konzern hatte vor zwei Wochen ein umfangreiches Programm angekündigt, mit dem die Kosten bis 2011 um 1,5 Milliarden Euro gesenkt werden sollen. Auch noch nicht endgültig beschlossene Investitionen sollten wegen der Wirtschaftskrise hinterfragt werden, sagte E.ON-Chef Wulf Bernotat.
Der Verfall des Ölpreises macht Ökostromprojekte derzeit weniger attraktiv, vor allem in Ländern, in denen die staatliche Einspeisevergütung an die Energiepreise gekoppelt ist. Zudem verteuern sich wegen des schwachen Pfunds etwa Windenergieprojekte in Großbritannien. Dennoch wies Mastiaux Spekulationen in der Zeitung zurück, dass die Planungen für den weltweit größte Offshore-Windpark London Array in der Themse-Mündung auf Eis liegen. Ein klares Bekenntnis zum 2,5 Milliarden Pfund (2,8 Mrd Euro) teuren Projekt wollte der E.ON-Spartenchef aber auch nicht abgegeben. Zunächst müssten die Verhandlungen über die Bauleistungen abgewartet werden. E.ON ist mit 30 Prozent an London Array beteiligt.
Auch beim Ausbau der Windenergie vor der deutschen Küste hielt sich Mastiaux bedeckt. Konkurrent RWE
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