E.ON füllt Kasse auf

dpa
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Düsseldorf - Der größte deutsche Energieversorger E.ON hat binnen eines Jahres seine Kasse um 5 Milliarden Euro aufgebessert. Mit der Abgabe von Kraftwerkskapazitäten und dem Verkauf der Thüga-Beteiligungen seien Erlöse von insgesamt etwa 5 Milliarden Euro erzielt worden, schrieb der Konzern am Mittwoch in seinem Quartalsbericht an seine Aktionäre. Bis Ende des Jahres 2010 will der Strom- und Gaskonzern 10 Milliarden Euro zur Stärkung der Bilanz und für weitere profitable Wachstumsschritte erzielen.


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Einschließlich der Mittel aus dem Verkauf des Hochspannungsnetzes an den niederländischen Tennet-Konzern komme E.ON bereits auf eine Summe von rund 6 Milliarden Euro, sagte ein Sprecher. E.ON hatte am Dienstag als erster deutscher Energiekonzern sein rund 10 000 Kilometer langes Übertragungsnetz verkauft. Vorstandschef Bernotat will die Erlöse aus dieser Transaktion unter anderem zur Schuldentilgung und zu Investitionen verwenden.

In den ersten neun Monaten 2009 ließ ein rückläufiger Gasabsatz die Umsätze des Konzerns um zwei Prozent auf 59,3 Milliarden Euro sinken. Trotzdem lag das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) mit knapp 7,7 Milliarden Euro in etwa auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums.

Belastungen unter anderem aus der Wirtschaftskrise, Stillständen von Kernkraftwerken sowie entfallende Ergebnisbeiträge durch den Verkauf von Kraftwerkskapazitäten seien durch die erstmalige Einbeziehung von Aktivitäten in Frankreich und Rumänien wieder aufgefangen worden, hieß es.

Gut voran kommt E.ON nach eigenen Angaben mit seinem Sparprogramm, das dem Konzern bis Ende 2011 jährlich Entlastungen von 1,5 Milliarden Euro bringen soll. Ohne betriebsbedingte Kündigungen will das Unternehmen dabei mehrere Tausend Stellen einsparen. Genaue Zahlen sind nicht bekannt. Das Programm, das sich ursprünglich auf die Strom- und Gasgeschäfte von E.ON in Deutschland, England und Skandinavien konzentrierte, sei inzwischen auf die Sparten Erneuerbare Energien und Energiehandel sowie auf die Länder, Italien, Russland und Spanien ausgeweitet worden, schrieb E.ON.



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