E.ON fordert Eingreifen der EU bei Ostsee-Pipeline

dpa
Bild: palniki gazowe


Weitere Informationen

gesamtes Archiv
RSS-Feed abonnieren



Berlin (dpa-AFX) - Der Energiekonzern E.ON hat im Streit um Genehmigungsverfahren für die Ostsee-Gaspipeline ein Eingreifen der Europäischen Kommission gefordert. "Wir brauchen Unterstützung und fordern das auch ein", sagte der Chef des Gasversorgers E.ON Ruhrgas, Burckhard Bergmann, am Mittwoch auf einer Branchentagung in Berlin. Nord Stream sei kein deutsch-russisches Projekt, sondern ein europäisches. Das mit der Pipeline transportierte Gas sei nicht alleine für Deutschland bestimmt, es werde an andere Länder Europas weitergeleitet.

- Anzeige -
Nach Polen hat auch Finnland Änderung an der Streckenführung geführt und dies mit ökologischen Bedenken begründet. Die Regierung in Helsinki hat daher eine Verlagerung der geplante Pipeline von finnischen in russische Gewässer vorgeschlagen. Bergmann wies die Befürchtungen zurück. "Wir werden die höchsten Umweltstandards ansetzen."

Über die 1.200 Kilometer lange Leitung soll ab 2010 russisches Gas direkt nach Deutschland gepumpt werden. Das Betreiberkonsortium Nord Stream wurde vom russischen Gasmonopolisten Gazprom sowie dem deutschen Energiekonzern E.ON und der BASF-Tochter Wintershall gegründet. Im November vergangenen Jahres stieg die niederländische Gasunie ein.



Weitere Nachrichten vom 23.01.2008

Kostenlose Beratung
0800 80 80 890
Mo-Fr 8-20 Uhr
Sa 9-16 Uhr

Häufig gestellte Fragen
Skype Video-Beratung
Benachrichtigungsservice
Aktuelle Tarifangebote für
Sie zusammengestellt.
Wechseln über Verivox
Herr Müller zeigt, wie's geht. Herr Müller
  • Schnell und einfach sparen
  • Über 12 Jahre Erfahrung
  • Über 4 Millionen Kunden
mehr Vorteile
Services
Geschäftspartner
MeinVerivox
  • Newsletter mit Spartipps
  • Aktionen & neue Tarife
  • Aufträge verfolgen