E.ON erzielt Teilerfolg bei Bau am Kraftwerk Datteln

dpa | 02.12.2009
Bild: Steinkohlebergbau


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Münster/Datteln - Im juristischen Tauziehen um den Bau von Europas größtem Steinkohlekraftwerk in Datteln bei Recklinghausen hat der Energieversorger E.ON einen Teilerfolg erzielt. Wie eine Sprecherin am Dienstag sagte, hob die Bezirksregierung Münster einen Baustopp teilweise auf. Deutschlands größtes Energieunternehmen darf an jenen Teilen weiterbauen, die keinen Einfluss auf den Bauplan des Gesamtprojekts haben. Dieser steht juristisch auf der Kippe.


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Alle Arbeiten zum Beispiel am Gleisanschluss, dem Kohlebunker und Kohlelager, dem Ammoniaklager und dem Pförtnerhaus bleiben nach einer entsprechenden Klage der Umweltorganisation BUND aber nach wie vor untersagt. Das Oberverwaltungsgericht Münster hatte im September den Bebauungsplan für das Kraftwerk aufgehoben. Auslöser waren Klagen von Umweltschützern und Anwohnern gewesen. Dieses Gerichtsurteil ist aber von E.ON angefochten worden und daher noch nicht rechtskräftig. Der BUND prüft nach eigenen Angaben juristische Möglichkeiten, um "die Hängepartie um den E.ON-Schwarzbau" endgültig zu beenden.



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