E.ON erzielt Teilerfolg bei Bau am Kraftwerk Datteln
Münster/Datteln - Im juristischen Tauziehen um den Bau von Europas größtem Steinkohlekraftwerk in Datteln bei Recklinghausen hat der Energieversorger E.ON einen Teilerfolg erzielt. Wie eine Sprecherin am Dienstag sagte, hob die Bezirksregierung Münster einen Baustopp teilweise auf. Deutschlands größtes Energieunternehmen darf an jenen Teilen weiterbauen, die keinen Einfluss auf den Bauplan des Gesamtprojekts haben. Dieser steht juristisch auf der Kippe.
Alle Arbeiten zum Beispiel am Gleisanschluss, dem Kohlebunker und Kohlelager, dem Ammoniaklager und dem Pförtnerhaus bleiben nach einer entsprechenden Klage der Umweltorganisation BUND aber nach wie vor untersagt. Das Oberverwaltungsgericht Münster hatte im September den Bebauungsplan für das Kraftwerk aufgehoben. Auslöser waren Klagen von Umweltschützern und Anwohnern gewesen. Dieses Gerichtsurteil ist aber von E.ON angefochten worden und daher noch nicht rechtskräftig. Der BUND prüft nach eigenen Angaben juristische Möglichkeiten, um "die Hängepartie um den E.ON-Schwarzbau" endgültig zu beenden.
Weitere Nachrichten vom 02.12.2009
- Hamburger SV setzt auf Ökostrom von ENTEGA
- Verivox Adventskalender mit Energiespartipp vom 1.12.2009
- Energiekonzern BP erteilt T-Systems Großauftrag
- Telekom-Spitzelaffäre: mehr als 70 neue Fälle
- Klimaziele der drittgrößten Volkswirtschaft China enttäuschen
- Nokia rechnet 2010 mit wachsendem Handymarkt
- SPD kritisiert Berufung von Atommanager ins Umweltministerium
- Französischer Reaktor nach Panne bei Kühlung abgeschaltet
- YouTube dieses Jahr Top-Suchbegriff bei Google
- US-Ölpreis vor Bekanntgabe der Lagerdaten über 78 Dollar

