E.ON darf Endesa-Beteiligungen kaufen und internationaler werden

dpa
Bild: Stromleitungen


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Brüssel (dpa) - Der Düsseldorfer Energiekonzern E.ON darf mit der Erlaubnis von Brüssel milliardenschwere Beteiligungen des führenden spanischen Stromversorgers Endesa übernehmen. Deutschlands Branchenführer stärkt damit seine internationale Präsenz. Der freie Wettbewerb in der EU werde mit der Transaktion nicht behindert, entschied die EU-Kommission am Donnerstag in Brüssel.

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E.ON wollte Endesa ursprünglich ganz übernehmen, war damit aber vor gut einem Jahr gescheitert. Der Kaufpreis für die Beteiligungen liegt nach früheren Angaben des Unternehmens bei 8,9 Milliarden Euro. Über den Erwerb hatte sich der deutsche Energiekonzern nach dem verlorenen Übernahmekampf um Endesa mit seinen Konkurrenten Enel und Acciona verständigt.

Zu den Beteiligungen gehören der spanische Stromversorger Viesgo sowie Erzeugungskapazitäten in Italien und Frankreich. In Spanien werden die Düsseldorfer künftig die Nummer Vier auf dem Erzeugungsmarkt sein. Mit der Übernahme von Beteiligungen in Italien steigt E.ON dort zum viertgrößten Stromerzeuger auf. Außerdem setzt E.ON mit der Übernahme von Endesa France erstmals einen Fuß auf den französischen Energiemarkt.



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