E.ON darf Endesa-Beteiligungen kaufen und internationaler werden
dpa
Brüssel (dpa) - Der Düsseldorfer Energiekonzern E.ON darf mit der Erlaubnis von Brüssel milliardenschwere Beteiligungen des führenden spanischen Stromversorgers Endesa übernehmen. Deutschlands Branchenführer stärkt damit seine internationale Präsenz. Der freie Wettbewerb in der EU werde mit der Transaktion nicht behindert, entschied die EU-Kommission am Donnerstag in Brüssel.
- Anzeige -
E.ON wollte Endesa ursprünglich ganz übernehmen, war damit aber vor gut einem Jahr gescheitert. Der Kaufpreis für die Beteiligungen liegt nach früheren Angaben des Unternehmens bei 8,9 Milliarden Euro. Über den Erwerb hatte sich der deutsche Energiekonzern nach dem verlorenen Übernahmekampf um Endesa mit seinen Konkurrenten Enel und Acciona verständigt.
Zu den Beteiligungen gehören der spanische Stromversorger Viesgo sowie Erzeugungskapazitäten in Italien und Frankreich. In Spanien werden die Düsseldorfer künftig die Nummer Vier auf dem Erzeugungsmarkt sein. Mit der Übernahme von Beteiligungen in Italien steigt E.ON dort zum viertgrößten Stromerzeuger auf. Außerdem setzt E.ON mit der Übernahme von Endesa France erstmals einen Fuß auf den französischen Energiemarkt.
Weitere Nachrichten vom 19.06.2008
- Yahoo führt neue E-Mail-Adressen ein
- GDF Suez würde sich an Gemeinschaftsgebot für Gas Natural beteiligen
- Microsoft schickt Glückwunsch-Torte an Firefox-Entwickler
- EU zwingt Frankreich zu Öffnung von Telekommarkt
- Vorübergehende Störung in Vodafone-Datendiensten
- Warentest: Beim Kauf von Energiesparlampen auf Qualität achten
- Italien kündigt Robin-Hood-Steuer auf Gewinne von Ölkonzernen an
- Hintergrund: Die Klimapakete der Bundesregierung
- Studie: Noch kein Durchbruch für mobiles Internet
- Telefonica hat kein Interesse an Übernahme von Telecom Italia
- Enel und E.ON wollen Kohlekraftwerk in Rumänien errichten
- Neuen Firefox 3 jetzt kostenlos herunterladen - Viele Neuerungen
- Versatel übernimmt Kabelnetzbetreiber AKF
- Parlament in Athen stimmt Einstieg der Telekom bei der OTE zu
- Gewerkschafter sieht drohenden Streik bei T-Systems
- Telefonica will Partner von China Unicom werden
- Streit um Atommüll-Lager Asse - Ministerium in Erklärungsnot
- McCain fordert Bau von 45 Atomkraftwerken bis 2030
- US-Ölpreis gesunken - Spekulationen über Fördererhöhung Saudi-Arabiens

