E.ON-Chef fürchtet Brüssel mehr als Russland
dpa, Verivox | 12.11.2007
Frankfurt (dpa) - E.ON-Chef Wulf Bernotat hält die EU-Kommission für eine größere Gefahr für Europas Energiekonzerne als Russland. "Alle reden von Russland, doch die wirkliche Bedrohung kommt von der Europäischen Kommission", sagte Bernotat der "Financial Times" (Montag).
- Anzeige -
Vor allem in Osteuropa gibt es Ängste, Russlands staatlich kontrollierter Gazprom-Konzern könnte wichtige Teile der EU-Energiewirtschaft unter seine Kontrolle bringen. Die EU-Kommission hingegen, die Bernotat mit seiner Kritik angeht, plant eine Aufspaltung der großen Energiekonzerne in Energieerzeugung und Netzbetrieb, um den Wettbewerb zu fördern und die Strompreise zu senken.
Bernotat gab sich zuversichtlich, dass sein Unternehmen nicht zerschlagen wird. "Ich bin ziemlich sicher, dass es nicht zur Entflechtung kommen wird", sagte der E.ON-Chef. "Solche Prozesse dauern in Brüssel lange, besonders wenn wichtige Mitglieder wie Frankreich und Deutschland dagegen sind." Allerdings betonte er: "Eine Entflechtung würde E.ON nicht killen."
Weitere Nachrichten vom 12.11.2007
- Auch Briten stehen Schlange für das iPhone
- Disney steigt in japanischen Mobilfunkmarkt ein
- Spanischer Telekom-Konzern Telefónica erzielt Rekordgewinn
- Ausblick: E.ON mit Gewinnplus erwartet
- Ausblick: RWE profitiert vom Stromgeschäft
- Hessen will Stromkonzerne notfalls zu Kraftwerksverkäufen zwingen
- CO2-Fresser passen sich erhöhtem Kohlendioxid-Gehalt im Meer an
- US-Ölpreis sinkt unter 95 Dollar
- O2 teilt sinkenden Umsatz mit
- Qual der Wahl beim schnellen Internet - Welche Varianten es beim DSL-Anschluss gibt
- Nationale Regulierer stemmen sich gegen europäische Aufsicht im TK-Markt
- Vodafone übernimmt Schlecker-Billiganbieter allmobility
- WELT: Tarifstreit bei Energiekonzernen E.ON und RWE eskaliert
- Weltkongress in Rom - Klimapolitik und Energiezukunft im Fokus
- Wirtschaftsexpertin warnt vor Konjunkturkiller Energiekosten
- Apple-Handy iPhone soll Telekom moderner machen
- O2-Aktion mit günstiger Prepaid- und Vertrags-Flatrate
- United Internet erwartet Preisrutsch im DSL-Markt

