E.ON-Chef fordert sachliche Diskussion über Strompreise
dpa
Essen (dpa) - E.ON-Chef Wulf Bernotat hat eine sachliche Diskussion über Strompreise in Deutschland angemahnt. Ein grosser Teil der Preiserhöhungen sei durch steigende staatliche Belastungen verursacht worden, sagte er am Mittwoch auf der Hauptversammlung des Energiekonzerns in Essen. Allein die Stromsteuer werde in diesem Jahr ein Volumen von 6,5 Milliarden Euro erreichen. "Von jedem Euro, den der Haushaltskunde zahlt, gehen inzwischen 40 Cent auf staatliche Engriffe zurück". Für Proteste sei E.ON deshalb der falsche Adressat.
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Das Unternehmen setze alles daran, das bei den Verbrauchern verlorene Vertrauen zurückzugewinnen, betonte Bernotat. Für das abgelaufene Geschäftsjahr und die strategische Ausrichtung erntete der Vorstand unterdessen viel Lob von den Kapitalgebern. Vor allem über die Dividendenpolitik und die geplante Sonderausschüttung im Zuge der Abgabe des Degussa-Beteiligung zeigten sich die Aktionäre zufrieden. Für 2004 soll die Dividende auf 2,35 Euro je Aktie steigen (Vorjahr: 2,00 Euro). Das ist die sechste Anhebung in Folge.
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