E.ON-Chef Bernotat gibt Rennen um Endesa noch nicht verloren

dpa
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Hamburg (dpa) - Der Chef des Energieriesen E.ON, Wulf Bernotat, gibt den milliardenschweren Übernahmepoker um den spanischen Versorger Endesa noch nicht verloren. "Das Rennen in Spanien ist noch nicht gelaufen", sagte Bernotat dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Bernotat reagierte auf die angekündigte Gegenofferte des italienischen Konkurrenten Enel und des spanischen Mischkonzerns Acciona, die von der spanischen Börsenaufsicht allerdings innerhalb des nächsten halben Jahres untersagt wurde.

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Ob und wann das Gegenangebot kommt ist Bernotat zufolge fraglich. "Aber selbst, wenn es dazu käme, würden die Endesa-Aktionäre wegen langwieriger Sperrfristen und Kartellverfahren frühestens in einem Jahr Geld sehen", sagte der E.ON-Chef. "Bei uns dagegen wissen sie, was sie bekommen - und zwar jetzt." Bernotat will sein Übernahmeangebot keinesfalls zurückziehen. "Bis zum Ende der Annahmefrist halten wir uns auf jeden Fall alle Optionen offen."

Die E.ON-Offerte hat ein Volumen von 41 Milliarden Euro. Die Börsenaufsicht gab E.ON zudem bis Montag Zeit, eine letzte Aufstockung des Angebots zu beantragen. Die eigentlich am Donnerstag endende Annahmefrist würde dann bis zum 3. April verlängert.



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