Entwicklungsländer brauchen für Handel mehr Zugänge zum Internet
dpa | 16.12.2004
Genf (dpa) - Für den Handel in den Entwicklungs- und Schwellenländern ist das Internet ein wesentlicher Wachstumsmotor. Doch noch immer liegt die Rate der Zugänge zum weltweiten Datennetz in diesen Ländern zehn Mal niedriger als in den Industriestaaten. Das stellt die Handels- und Entwicklungskonferenz der Vereinten Nationen (UNCTAD) in ihrem am Mittwoch in Genf vorgestellten E-Commerce- und Entwicklungsbericht 2004 fest.
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Weltweit gab es den Angaben zufolge Ende 2003 etwa 700 Millionen Internet-Benutzer, was 11,8 Prozent der Weltbevölkerung entspricht. Die Entwicklungsländer stellen etwas mehr als ein Drittel davon. Ihr Anteil stieg seit 2000 sogar um mehr als 50 Prozent. Über 60 Prozent von ihnen leben in China, Südkorea, Indien, Brasilien und Mexiko. Am meisten wird das Internet dort für E-Mails und die Beschaffung von Informationen genutzt, zumeist von den Chefs.
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