Energieversorger fordert vollständige Abschöpfung der Gewinne aus Laufzeitverlängerung

Verivox | 16.12.2009
Bild: Atomkraftwerk


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Freiburg - Laut einem Bericht des Branchendienstes energate hat der Vorstandsvorsitzende der Badenova, Thorsten Radensleben, die vollständige Abschöpfung der Gewinne aus der Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke gefordert.


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Die schwarz-gelbe Bundesregierung hat sich grundsätzlich für eine Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken ausgesprochen. Die genauen Details, vor allem die Verwendung der Gewinne, die den Kraftwerksbetreibern dadurch entstehen, sind noch nicht bekannt. Derzeit wird eine Gewinnabschöpfung von 50 Prozent diskutiert, die Erlöse sollen zum Ausbau der Erneuerbaren Energien genutzt werden.

Thorsten Radensleben sagte vor Journalisten in Freiburg, dass die bei den Kraftwerksbetreibern verbleibende Hälfte der Gewinne zu einer starken Wettbewerbsverzerrung führen würde. Denn diese Mittel würden Stromerzeugern ohne Atomkraftwerke nicht zur Verfügung stehen. Daher müssten die aus der Laufzeitverlängerung entstehenden Gewinne an alle Energieversorger gleichmäßig verteilt werden.



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