Energiesparlampen im Test - nur drei Modelle für "gut" befunden
Berlin - Bei diversen Energiesparlampen lässt die Leuchtkraft schnell nach und sie halten auch nicht besonders lange. Zu diesem ernüchternden Ergebnis kommt die Stiftung Warentest in der April-Ausgabe ihrer Zeitschrift "test". Die Verbraucherexperten testeten 28 Modelle mit "warmweißem" Licht und unterschiedlichen Helligkeitsstufen. Nur drei Energiesparlampen erhielten die Testnote "gut". Fünf waren "befriedigend", 14 lediglich "ausreichend" und sechs fielen mit dem Urteil "mangelhaft" durch. Viele der getesteten Lampen sind laut "test" allerdings Auslaufmodelle oder inzwischen verändert worden.
Die Tester machten zwei Hauptprobleme aus. Zum einen lässt die Leuchtkraft vieler Lampen zu schnell nach. Dies ist ein wichtiger Punkt, da Energiesparlampen mit der Zeit an Helligkeit verlieren, dabei jedoch genauso viel Strom verbrauchen. Die allmähliche Abnahme der Energieeffizienz verringert den Umwelt- und Kostenvorteil gegenüber Glühlampen. Ein Großteil der untersuchten Lampen fiel demnach bereits nach weniger als 6000 Brennstunden ganz aus. Das ist weit entfernt von den deklarierten Herstellerangaben, mit denen oft 10.000 Stunden und mehr versprochen werden.
Zum anderen überstanden einige Energiesparlampen laut Stiftung Warentest nicht einmal 10.000 Schaltzyklen. Manche Lampen gingen im Dauertest sogar schon nach 5000 Mal An- und Ausschalten kaputt. Im Vergleich dazu können sehr gute Modelle mehr als 70.000 Mal an- und ausgeschaltet werden. Selbst große Marken wie Megaman, Osram und Philips haben demnach schwache Produkte im Test.
Weitere Nachrichten vom 25.03.2010
- Handy-Discounter: Umfrage und Gewinnspiel
- Billige iPhone-Alternativen meistens ohne UMTS
- Drillisch will mit Handy-Discountern und mobilem Internet wachsen
- Europäischer Gerichtshof sorgt für Transparenz bei Online-Anzeigen
- Lichtblick, GASAG und SenerTec fordern Erhalt der Förderung für Keller-Kraftwerke
- United Internet rechnet 2010 mit stärkerem Wachstum
- Stiftung Warentest: Soziale Netzwerke gehen "willkürlich" mit Nutzerdaten um
- Deutsche Telekom übernimmt Zahlungsdienstleister Click&Buy
- Oettinger: Erdgasleitung Nabucco erst 2018 einsatzbereit
- Ölpreise weiterhin im Abwärtstrend

