Energiekosten treiben Wohnausgaben für Mieter in die Höhe
Berlin - Steigende Wohnkosten sind in den vergangenen Jahren vor allem auf höhere Energiepreise zurückzuführen gewesen. Der Eigentümerverband Haus & Grund in Berlin teilt mit, zwischen 2002 und 2006 seien die Ausgaben privater Haushalte für Energie von 104 Euro monatlich je Haushalt auf 136 Euro gestiegen. Das sei ein Anstieg um rund 30 Prozent.
Der Verband beruft sich dabei auf Zahlen aus dem Mikrozensus des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden. Die Bruttokaltmieten seien im selben Zeitraum weitaus weniger gestiegen, wenn auch regional in deutlich unterschiedlicher Größenordnung.
Der Deutsche Mieterbund in Berlin bestätigte auf Nachfrage, dass die Wohnkostensteigerungen der vergangenen Jahre auf höhere Heiz- und Energiekosten zurückzuführen sind. Er stützt sich ebenfalls auf Zahlen des Statistischen Bundesamtes, hat allerdings für den genannten Zeitraum eine Steigerung von rund 40 Prozent bei den Heizkosten ermittelt. Die sogenannten kalten Nebenkosten - dazu zählen unter anderem die Grundsteuer, Schornsteinfeger und Müllabfuhr - stehen bei den Preissteigerungen bei beiden Verbänden auf Platz zwei, die Kaltmiete stieg von den drei Posten jeweils am wenigsten stark.
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