Energiekonzern Mol will Nabucco-Pipeline auch mit Gas aus dem Iran füllen
Düsseldorf - Der ungarische Energieversorger Mol will die geplante Nabucco-Pipeline auch mit Gas aus dem Iran füllen. "Früher oder später werden wir unser Gas auch aus dem Iran beziehen", teilte Mol-Chef Zsolt Hernadi dem "Handelsblatt" (Dienstag) mit. Mol pflege schon jetzt auf technischer Ebene Kontakte. Das sei "vollkommen normal". Mol gehört wie der Essener Energieversorger RWE
Die von der EU unterstützte Nabucco-Leitung soll von 2014 an Erdgas aus dem kaspischen Raum durch die Türkei nach Europa transportieren, dafür sind Kosten von 7,9 Milliarden Euro veranschlagt. Die Leitung soll Europa unabhängiger von Importen aus Russland machen. Das Gas soll vor allem aus Aserbaidschan, Kasachstan oder Turkmenistan kommen. Russlands Gasriese Gazprom
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