Energiekonzern EWE rutscht 2015 ins Minus

Oldenburg - Der Oldenburger Energiekonzern EWE ist 2015 in die roten Zahlen gerutscht. Nach Unternehmensangaben vom Dienstag belief sich der Verlust auf 9,4 Millionen Euro. Im Jahr zuvor hatte EWE noch 146,3 Millionen Euro verdient. Hauptsächlich drückten Wertminderungen im Bereich der konventionellen Erzeugung und Rückstellungen für Restrukturierungsmaßnahmen das Ergebnis.

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Auch das negative Resultat aus der Beteiligung an der Leipziger Verbundnetz Gas Aktiengesellschaft (VNG) schlug zu Buche. EWE hat seine VNG-Anteile an den Konzern EnBW veräußert, allerdings sind noch nicht alle kartellrechtlichen Prüfungen im Ausland abgeschlossen.

Nach vorläufigen Zahlen sank der Umsatz im abgelaufenen Jahr um 3,9 Prozent auf 7,82 Milliarden Euro. Das Kerngeschäft sei aber weiter stabil, hieß es. "Unsere Gesellschaften haben sich (..) in einem weiterhin schwierigen Marktumfeld gut geschlagen", so EWE- Vorstandschef Matthias Brückmann. Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter im Konzern sank 2015 um 299 auf 8855. Endgültige Zahlen legt EWE am 27. April vor.

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