Energieausweis zeigt nicht die konkreten Kosten
dpa | 11.06.2008
Berlin (dpa/tmn) - Vom neuen Energieausweis sollten sich Interessenten für ein Haus oder eine Wohnung keine allzu konkreten Angaben erwarten. Die anfallenden Energiekosten lassen sich damit lediglich grob abschätzen, so die Deutsche Energieagentur (dena) in Berlin. Der Ausweis zeigt je nach Variante, welche Energieträger in einem Gebäude zum Einsatz kommen und wie hoch der Energiebedarf des Hauses ist beziehungsweise wie viel Energie die Bewohner verbrauchen.
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Kennt man den aktuellen Energiepreis, lassen sich die anfallenden Kosten auf der Basis dieser Informationen in etwa ausrechnen. Für die Höhe der tatsächlichen Energiekosten ist jedoch der individuelle Verbrauch entscheidend. Er hängt vom jeweiligen Nutzerverhalten, der Witterung und von möglichen Leerständen ab.
Der Energieausweis wird für bis Ende 1965 gebaute Häuser zum 1. Juli Pflicht. Für später errichtete Gebäude muss er ab dem 1. Januar 2009 vorgezeigt werden. Er ist entweder als Bedarfsausweis oder als Verbrauchsausweis erhältlich.
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