Energieagentur IEA: Investitionsmangel gefährdet Gasversorgung
dpa | 18.09.2008
Paris (dpa) - Die Sicherheit der Energieversorgung der westlichen Staaten ist nach Einschätzung der IEA gefährdet, weil zu wenig investiert wird. Alle westlichen Energiestaaten streben derzeit nach der Erschließung ferner und teurer Gasquellen, berichtete die Internationalen Energieagentur (IEA) am Donnerstag in Paris. Wie auf dem Ölmarkt reichten die Investitionen mittelfristig nicht aus.
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Hauptgründe seien die Kostenexplosion, das geringe Angebot an Ingenieuren und die Risiken in Produzentenländern. Große Leitungsprojekte außerhalb der USA kämen nur langsam voran. Die IEA-Staaten müssten daher mit den Lieferländern für eine bessere Marktregulierung und Transparenz sorgen. Das gelte vor allem für Europa, wo die Nachfrage nach Importgas steige.
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