Energieagentur geht von weiterhin hohen Ölpreisen aus
dpa
Paris (AFP) - Die Internationale Energieagentur (IEA) geht von weiter hohen Ölpreisen aus. Es gebe "eine starke Wahrscheinlichkeit", dass die Preise kurz- und mittelfristig hoch blieben, sagte der für die Ölmärkte zuständige IEA-Abteilungsleiter Didier Houssin dem französischen Radiosender BFM. Grund seien kurzfristig "eine sehr dynamische Nachfrage" und eine "wahrscheinlich gespannte Versorgung" wegen des Winters und der Wirbelstürme im Golf von Mexiko bis Ende Oktober. Danach hänge die Lage davon ab, ob die Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) mehr Rohöl auf den Markt bringe.
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Auch für die kommenden Jahre sei zu erwarten, dass die Preise hoch blieben, sagte Houssin. Er verwies dabei auf die starke Nachfrage, die aus schnell wachsenden Schwellenländern wie China oder Indien komme. Gleichzeitig sei die Ölindustrie mit Investitionen in neue Anlagen in Verzug, so dass die Versorgungslage "unzureichend" bleibe. Die jüngsten Preise von über 81 Dollar würden aber voraussichtlich Höchststände bleiben, sagte der IEA-Experte. "Wir gehen nicht davon aus, dass die Preise auf so hohem Niveau bleiben."
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