Energie-Verbraucher: Absprachen treiben Strompreise hoch
Die vier großen Energiekonzerne E.ON, RWE, EnBW und Vattenfall hätten die Macht über den deutschen Markt unter sich aufgeteilt und seien Gebietsmonopolisten, sagte Peters. "Einen Wettbewerb gibt es hier nicht." Allein 90 Prozent der Erzeugungskapazitäten und rund 80 Prozent bei der Verteilung entfielen auf die vier Großen, unter denen wiederum E.ON und RWE dominierten.
An der Strombörse, wo die Konzerne als beherrschende Anbieter wie Nachfrager aufträten, koste eine Kilowattstunde 5 Cent, sagte Peters. Die Erzeugungskosten lägen aber im Schnitt nur bei 2,5 Cent. "Das sind schon 100 Prozent mehr." Es liege auch die Vermutung nahe, dass "in Absprachen das Angebot künstlich verknappt" werde, um die Preise hochzuhalten.
Der Bund der Energieverbraucher schätze, dass derzeit in Deutschland auf Grund der Marktsituation etwa eine Milliarde Euro monatlich zu viel für Strom und Gas bezahlt werde.
Weitere Nachrichten vom 01.06.2006
- Euphorie in der alternativen Energiebranche lässt nach
- Potsdam: Klage gegen Gaspreiserhöhungen ohne Entscheidung verhandelt
- Mehrere Handy-Konzerne wollen Preise für Auslandsgespräche senken
- O2-Chef: 2006 schlimm für Mobilfunkanbieter - DSL und VoIP stellen Geschäftsmodelle in Frage
- "Wir sind noch nicht am Ende" - EU legt sich mit Energieriesen an
- Eine Razzia und ihre Folgen: Stromriesen im Visier der EU-Kommission
- Benzinpreise zu Pfingsten relativ stabil - Diesel immer noch teuer
- T-Online kommt unter das Telekom-Dach - Festnetzsparte wird verstärkt
- IEA: Weltweit kein Uranmangel - Kernbrennstoff bleibt verfügbar
- BGH macht Weg für Eingliederung von T-Online in die Telekom frei
- Hintergrund: RWE, E.ON, Vattenfall und EnBW haben deutschen Strommarkt im Griff
- DSL-Vergleichstest bei Verivox aktualisiert
- sipgate startet 15-Länder-Flatrate
- Zu den Energieaußenbeziehungen der EU
- Mieterbund: Vermieter muss Heizung an kalten Tagen einschalten
- NRW-Kraftwerke reduzieren Wasserverbrauch um fast 20 Prozent
- So kommt die Fußball-WM kostenfrei auf das Handy
- Tiscali verlängert DSL City Flat für 1 Euro bis 30. Juni
- 1&1 DSL-Flatrate jetzt bundesweit für 4,99 Euro
- Handwerk protestiert gegen geplante GEZ-Gebühren für Computer
- STRATO: DSL 16.000 Anschluss und kostenlose DSL-Flatrate
- E.ON und RWE im Visier der EU-Kommission - Konzern schweigt
- Flexstrom verlängert Sonderaktionen
- Telefonica will Festnetz in Deutschland ausbauen

