Energie-Konferenz - Lafontaine für globalen Emissionshandel

dpa, Verivox
Bild: Stromleitungen



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Hamburg (dpa) - Im Kampf gegen den Klimawandel hat der Parteichef der Linken, Oskar Lafontaine, ein Konzept für einen globalen Emissionshandel vorgeschlagen. "Die industriestarken Länder kaufen dabei den ärmeren Ländern Emissionsrechte ab. Mit dem Geld könnten dort klimafreundliche Projekte finanziert werden", sagte Lafontaine am Freitagabend in Hamburg zum Auftakt der dreitägigen Energiepolitischen Konferenz der Linken.

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Die Vereinten Nationen (UN) sollten bei dem Modell vorab die Grenze für einen Pro-Kopf-CO2-Verbrauch festlegen, der für alle Menschen gleich sei. Derzeit sicherten sich die Industrienationen die Energievorräte der Welt mit militärischen Mitteln. "Das lehnen wir als einzige Partei im Bundestag ab", sagte Lafontaine. Die Linke wende sich außerdem gegen die Marktmacht weniger großer Energiekonzerne in Deutschland. "Die Deregulierung hat die Umweltprobleme in der Vergangenheit immer weiter verschärft." Strom, Gas und Wasser müssten künftig wieder staatlich verwaltet werden.


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