Endspurt bei Weltkonferenz für erneuerbare Energie - Aktionsprogramm
dpa
Bonn (dpa) - Die Weltkonferenz für Erneuerbare Energien hat ihre Schlussberatungen vor der Verabschiedung des Aktionsprogramms und der "Deklaration von Bonn" begonnen. Beide sollen am Freitagnachmittag beschlossen werden. Das Aktionsprogramm enthält mehr als 130 konkrete Vorschläge, mit denen Länder und Regionen die Energiewende weg von Öl und Kohle und hin zu erneuerbaren Quellen wie Sonne, Wind, Wasser und Biomasse einleiten wollen.
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Auch die USA legten einen Beitrag zum Aktionsprogramm vor. Die grösste Industrienation wird weltweit kritisiert, weil sie dem Kyoto-Protokoll über die Verringerung der Treibhausgase nicht beitritt. Im Schlussentwurf für die "Deklaration von Bonn" heisst es: "Minister und Regierungsvertreter (...) teilen die Vision, dass erneuerbare Energien, kombiniert mit gesteigerter Energieeffizienz, zu einer sehr wichtigen und weit und breit verfügbaren Energiequelle werden."
Die Bonner Tagung, zu der Bundeskanzler Gerhard Schröder beim Weltgipfel von Johannesburg 2002 eingeladen hatte, ist keine UN-Konferenz. Mehr als 3000 Teilnehmer aus über 150 Ländern waren zu der bisher weltgrössten Konferenz dieser Art nach Bonn gekommen.
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