Endlagersuche: Länder kritisieren Röttgen
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Frankfurt/Main - Die Suche nach einem Endlager für atomare Stoffe verursacht offenbar heftigen Streit zwischen Bund und Ländern. Wie die "Frankfurter Rundschau" (Donnerstagausgabe) berichtet, sehen die SPD-geführten Länder die jüngsten Pläne des Bundesumweltministers Norbert Röttgen (CDU) kritisch. So komme die Beteiligung der Öffentlichkeit zu kurz, die Finanzierung der Standortauswahl sei ebenso unklar wie der Umgang mit dem Salzstock Gorleben.
Bund und Länder hatten sich im November auf einen Neustart bei der Suche im jahrelangen Streit um ein Atommüll-Endlager verständigt und eine gemeinsame Arbeitsgruppe eingerichtet. Es soll ein sicherer Standort für radioaktive Abfälle in Deutschland gefunden werden. Der erste Entwurf Röttgens für das neue Endlager-Gesetz stieß bei der Arbeitsgruppe laut Zeitungsbericht auf heftige Kritik. Das Gesetz soll bis zum Sommer verabschiedet werden.
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