Ende des Steinkohle-Bergbaus im Jahr 2018 beschlossen
dpa | 30.11.2007
Berlin (dpa) - Der Ausstieg aus dem mit Milliardensummen subventionierten Steinkohle-Bergbau im Jahr 2018 ist beschlossene Sache. Der Bundesrat ließ am Freitag das von Bundesregierung und Bundestag bereits beschlossene Finanzierungsgesetz ohne Einwände passieren. Der Ausstieg kostet bis zu 30 Milliarden Euro. Der Löwenanteil für Beihilfen und Anpassungsgeld für Bergleute wird aus Steuermitteln bezahlt. Der Kohleausstieg macht den Weg frei für den im ersten Halbjahr 2008 geplanten Börsengang des Essener Mischkonzerns Evonik/RAG.
- Anzeige -
Bund und die Kohle-Länder Nordrhein-Westfalen und Saarland hatten sich auf ein Ende des Steinkohle-Bergbaus im Jahr 2018 geeinigt. Der Bundestag kann diesen Beschluss 2012 noch einmal überprüfen. Diese Revisionsklausel hatte die SPD durchgesetzt. Die deutsche Steinkohle ist auf dem Weltmarkt nicht wettbewerbsfähig. Derzeit zahlen Bund und NRW jährlich bis zu 2,5 Milliarden Euro an Beihilfen. Seit 1949 sind nach Schätzungen des Bundes über 150 Milliarden Euro in den Bergbau gepumpt worden. Die heute noch über 30 000 Bergleute müssen keine betriebsbedingten Kündigungen fürchten.
Weitere Nachrichten vom 30.11.2007
- Handy-Besitzer können ihren Anteil am Klimawandel ausrechnen
- Netzagentur bereitet Boden für weitere Absenkung der Handy-Tarife
- Atombehörde IAEA gibt grünes Licht für russische Brennstäbe an Iran
- Google bietet in den USA für Mobilfunk-Frequenzen mit
- Claassen-Prozess um WM-Tickets geht weiter - Revision eingelegt
- Ministerium erteilt Wiederanfahrgenehmigung für Biblis B
- Männer drucken mehr als Frauen
- Studie: Erneuerbare Energien können Kernenergie nicht ersetzen
- Schärfere Preiskontrolle bei Strom und Lebensmitteln kommt
- Energiepreise treiben Euro-Inflation auf Sechs-Jahreshoch
- EU will Einlagerung von CO2 unter der Erde fördern
- Telefondaten werden gespeichert - neue Regeln für Telefonüberwachung
- vybemobile Weihnachtsaktion: Jeden Monat 100 Gratis-SMS
- Handyrecycling für den Umweltschutz
- Statistisches Bundesamt: Fast 70 Prozent der Bevölkerung ab zehn Jahren nutzen das Internet
- Spritpreise: Wie Autofahrer sparen können
- Größtes je in China gebautes Kohlekraftwerk ans Netz gegangen
- Gazprom will Geschäft in den Vereinigten Staaten ausbauen
- Zeitung: Mobilfunkkonzern Sprint Nextel lehnt Milliardenofferte ab
- Über ein Drittel der Stromanbieter erhöhen Strompreise um bis zu 25 Prozent
- AT&T-Chef: iPhone 2008 in USA mit schnellerem Internet-Zugang

