EnBW fordert einstweilige Verfügung gegen EWE
Frankfurt/Main - Der baden-württembergische Energiekonzern EnBW steht derzeit im Konflikt mit dem Oldenburger Dienstleistungsunternehmen EWE. Es geht um den Verkauf von Anteilen am Leipziger Verbundnetz Gas (VNG). EnBW leitet nun juristische Schritte gegen EWE ein.
EnBW habe gegen die Oldenburger EWE einen Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung gestellt, sagte ein Sprecher des Karlsruher Konzerns am Dienstag. Grund ist die Einberufung einer außerordentlichen Hauptversammlung bei VNG zum 15. Dezember durch EWE. Die Aktionäre von VNG sollen dort der Übertragung des von EWE gehaltenen VNG-Anteils von 47,9 Prozent auf die EnBW zustimmen.
Nach Ansicht der EnBW kann EWE eine solche Hauptversammlung gar nicht allein beantragen. Ein bilateraler Vertrag zwischen den beiden Konzernen sehe nur einen gemeinsamen Antrag auf ein Aktionärstreffen zu diesem Zweck vor, heißt es.
Weitere Nachrichten vom 16.11.2011
- Gazprom sucht Einigung mit E.ON über Gaslieferverträge
- Verivox verfeinert Tarifrechnerergebnisse
- Strittige Rechnung: Anbieter darf Telefonanschluss nicht sperren
- Zwei Drittel der Deutschen googlen eigenen Namen
- Bericht: Google bringt Musik-Shop an den Start
- Heizkosten sparen: Deutsche setzen auf dicke Pullover
- Ratingagentur warnt vor Abstufung europäischer Energieversorger
- Selbstmarketing: Netzverweigerer haben es schwer
- Strahlenmessung mit dem Smartphone
- Apple stellt Führungsteam neu auf
- Mitarbeitersuche im Netz wird immer beliebter
- Smartphone-Viren: Wie groß ist die Gefahr wirklich?
- Zu hohe Fördergelder Schuld an teurer Energiewende
- Windparkanbindung: Tennet fordert Hilfe von Bundesregierung
- Schuldenkrise belastet weiter die Ölpreis-Entwicklung

