EnBW erwägt Klage gegen Brennelementesteuer
- Wirtschaft warnt Bundesregierung vor Brennelementesteuer
- Vattenfall-Chef besorgt wegen geplanter Brennelemente-Steuer
- Atomlaufzeit: voraussichtlich mindestens 10 Jahre mehr
- CDU: Kabinett will im September über Atom-Laufzeit und Steuern beraten
- Studie: Laufzeitverlängerung macht Strom nicht billiger
- Atomkonzerne müssen für längere Laufzeit Steuer zahlen
gesamtes Archiv
Berlin/Karlsruhe - Der Vorstandsvorsitzende des drittgrößten deutschen Energiekonzerns EnBW, Hans-Peter Villis, erwägt auch nach dem Energiegipfel mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), gegen die geplante Brennelementesteuer für Atomstromerzeuger zu klagen. "Kommt einseitig eine Brennelementesteuer, prüfen wir eine Klage." Dies sagte Villis der "Welt am Sonntag" laut einer Vorabmeldung.
Villis wies darauf hin, dass eine Brennelementesteuer den Gewinn der EnBW um rund 40 Prozent verringern könnte. Nur wenn die Bundesregierung den von der rot-grünen Koalition beschlossenen Atomausstieg rückgängig mache und die Laufzeiten deutscher Atomkraftwerke verlängere, sei die Branche kompromissbereit. "Generell sehen wir ein klares Junktim: Abgabe gegen Laufzeitverlängerung", sagte Villis.
Eine Laufzeitverlängerung hält Villis schon deswegen für erforderlich, um den von der Bundesregierung geplanten Ausbau erneuerbarer Energien zu finanzieren. Villis gab sich optimistisch, die geforderte Laufzeitverlängerung für die Atomkraftwerke auch dann durchzusetzen, wenn der Bundesrat zustimmen dieser muss.
Weitere Nachrichten vom 28.06.2010
- USA: Googles Chrome überholt Apples Browser Safari
- Terminal für Flüssig-Erdgas - Weißrussland will sich beteiligen
- Deutsche Studenten gewinnen Preise bei "solarem Zehnkampf"
- Handy-Gespräche im EU-Ausland werden zum 1. Juli günstiger
- Studie: Deutsche ändern Passwörter seltener als empfohlen
- RWE: Bau erster Fabrik zur Herstellung von Biokohlepellets
- Ostdeutsche Stadtwerke gründen Gesellschaft zur Nutzung digitaler Stromzähler
- Pipeline wird vor deutscher Ostseeküste verlegt
- Mobile Ausstellung zu atomaren Endlagern: Radioaktivität selbst messen
- E.ON vereinbart gemeinsame Atomforschung mit Frankreich
- Cyberkriminelle missbrauchen WM-Sensationsmeldungen für ihre Zwecke
- Erfassung von Bewegungsdaten wird scharf kritisiert
- "Sunday Times": riesiges Ölfeld in Nordsee entdeckt
- Atomkraftgegner lassen 13.000 Ballons vor AKW Krümmel fliegen
- Preisrutsch bei Internet-Tarifen für Smartphones erwartet
- Apples iPhone bald bei mehreren Providern erhältlich?
- E.ON denkt über Verkauf von Gazprom-Aktien nach
- Ölpreise starten kaum verändert in die neue Handelswoche

