• Seite drucken
  • Schriftgröße klein
  • Schriftgröße normal
  • Schriftgröße groß

EnBW-Chef Claassen: Justiz schadet Sponsorengeschäft

dpa | 09.04.2006
Bild: Stromleitungen


gesamtes Archiv
 RSS Feed abonnieren
Karlsruhe (dpa) - EnBW-Chef Utz Claassen rechnet damit, dass infolge der Ermittlungen der Staatsanwaltschaft gegen ihn das Sponsorgeschäft zurückgehen könnte. "Wenn das so weitergeht, wird es sportliche und kulturelle Großveranstaltungen bei uns irgendwann nicht mehr geben, weil die Sponsoren wegbleiben", sagte der Energie- Manager in einem Interview der "Welt am Sonntag". Der Stromkonzern Energie Baden-Württemberg (EnBW/Karlsruhe) ist ein nationaler Sponsor der Fußball-WM.

- Anzeige -
Hintergrund ist ein Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Karlsruhe gegen den Unternehmenschef. Die EnBW hatte mehreren baden- württembergischen Ministern Gutscheine für WM-Karten angeboten, die diese aber abgelehnt hatten. Die Justiz prüft, ob es sich dabei um eine gesetzeswidrige Vorteilsgewährung handelt. Der Manager bestreitet die Vorwürfe.

Zu den Unklarheiten über die Rolle Claassens im Vorstand des französischen Stromkonzerns und EnBW-Großaktionärs EdF schreibt das Magazin "WirtschaftsWoche" in seiner neuen Ausgabe, dass es innerhalb des "Comité Exécutif" (COMEX) einen Führungskreis (Direktorium) gebe. Dieser bestehe aus vier Managern, zu denen Claassen nicht gehöre. Dieses Direktorium treffe "die wichtigsten Entscheidungen in der Gruppe", hatte die EDF der "WirtschaftsWoche" erklärt.



Weitere Nachrichten vom 09.04.2006

MeinVerivox
  • Newsletter mit Spartipps
  • Aktionen & neue Tarife
  • Aufträge verfolgen
Kostenlose Beratung
Verivox Hotline
0800 80 80 890 (kostenlos)
Servicezeiten
Benachrichtigungsservice
Aktuelle Tarifangebote für
Sie zusammengestellt.
Wechseln leicht gemacht
Herr Müller zeigt, wie's geht.

Herr Müller
Tarifwechsel ganz einfach
Services
Ratgeber
Geschäftspartner