Elektroautos - bislang noch selten und teuer
Hamburg - Elektrofahrzeugen gehört die Zukunft - da sind sich die Bundesregierung und viele Autohersteller einig. Angesichts hoher Spritpreise, schrumpfender Ölvorräte und zunehmender Umweltverschmutzung arbeiten Experten seit Jahren an Alternativen zum Verbrennungsmotor. Die beste Lösung sehen viele in Autos mit Elektromotoren. Die benötigte Energie stammt dabei meist aus Batterien, die an einer Steckdose wieder aufgeladen werden können. Bis Elektroautos Alltag auf deutschen Straßen werden, kann es allerdings noch eine Weile dauern. Bislang gibt es noch kein deutsches Serien-Modell.
Entwicklungsbedarf gibt es vor allem bei den Batterien. Die bisherigen Modelle sind meist zu groß, zu teuer und zu schwach. Ihre Lebensdauer ist oft relativ kurz und auch in Sachen Sicherheit gibt es noch viele offene Fragen. Außerdem fehlt es an Stromtankstellen. Bis die Reichweite rein batterieangetriebener Wagen größer ist, setzen viele Hersteller auf Hybridfahrzeuge. Diese kombinieren einen Verbrennungsmotor (Benzin oder Diesel) mit einem Elektromotor. Aber auch dieses System ist in der Herstellung aufwendig und teuer.
Serienmäßig produzierte reine Elektroautos haben bisher nur wenige Autobauer im Angebot. Darunter ist das kleine US-Unternehmen Tesla. Mit einer Geschwindigkeit von mehr als 200 Stundenkilometern ist die Leistung des Sportwagens Tesla Roadster beachtlich - der Preis mit 109 000 Dollar allerdings auch.
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