Électricité de France will Anteile an Gasprojekt "South Stream" erwerben
Moskau - Medienberichten zufolge will der französische Energiekonzern Électricité de France (EdF) zehn Prozent der Anteile am russisch-italienischen Gasprojekt "South Stream" erwerben. Das schrieb die Zeitung "Kommersant" am Dienstag unter Berufung auf Branchenkreise. Eine Absichtserklärung über das 14 Milliarden Euro teure Pipelineprojekt, das Südeuropa ab 2013 mit Erdgas beliefern soll, könnte in naher Zukunft unterzeichnet werden.
Ein Sprecher des russischen Regierungschefs Wladimir Putin bestätigte am Dienstag, dass Putin am Vortag bei einem Treffen mit seinem französischen Kollegen François Fillon über den möglichen Einstieg gesprochen habe.
Bei einer Vereinbarung würde EdF neben dem italienischen Energiekonzern Eni zum zweiten westlichen Partner bei South Stream. Bislang halten Eni und der russische Gasmonopolist Gazprom je 50 Prozent der Anteile an dem Pipelineprojekt. South Stream soll durch das Schwarze Meer nach Bulgarien und dann in zwei Strängen nach Ungarn und Österreich sowie nach Griechenland und Italien führen.
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