Einigung über unterseeisches Stromkabel nach Schweden

dpa
Bild: Meeresufer


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Vilnius - Am Montag einigten sich Litauen, Lettland und Estland über die lange strittige Verlegung eines unterseeischen Stromkabels nach Schweden. Die geplante "Swedlink"-Verbindung soll in seinem Land von der Ostsee auf festen Grund geführt werden, sagte Litauens Ministerpräsident Andrius Kubikius in Vilnius. In den letzten Monaten hatte auch Lettland darauf Anspruch erhoben. Dadurch hatte sich die Realisierung des Projekts verzögert.


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Kubilius sagte weiter, jetzt komme es auf eine möglichst schnelle Umsetzung der Baupläne an, damit die baltischen Staaten über Swedlink an das Stromnetz ihrer nordeuropäischen Nachbarn angeschlossen werden. Die EU hat für das Projekt 175 Millionen Euro bereitgestellt. Um dieses Geld nutzen zu können, müssen die beteiligten Staaten 2010 mit dem Bau beginnen. Die Fertigstellung wird für 2016 erwartet.

Swedlink soll die bisher weitgehende Abhängigkeit der baltischen Länder vom Stromnetz der früheren Sowjetunion vermindern, zu der sie bis 1991 gehört hatten. Bisher verbindet darüber hinaus lediglich Estland das unterseeische Stromkabel Estlink mit Finnland. Die baltischen Regierungschefs einigten sich in Vilnius auch auf die zügige Entwicklung eines gemeinsamen Strommarktes.



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