Einheitliches System bei Elektroautos zunächst gescheitert
Frankfurt/Main - Mit dem weltweit einheitlichen Stecker für Elektroautos wird es offenbar so schnell nichts. Das im April auf der Hannover-Messe großartig angekündigte Projekt kommt nach Informationen der "Frankfurter Rundschau" wegen Kleinstaaterei selbst in Europa nicht voran.
"Die Bremser sitzen in Italien", berichtet die Zeitung unter Berufung auf den Verband der Automobilindustrie (VDA) in ihrer Montagausgabe. Wie es heiße, soll sich dort ein Elektro-Konzern widersetzen, der Energieriese Enel hingegen würde mit den deutschen und anderen Europäern mitziehen. Aber auch die USA und Japan stellten sich quer und wollten ein System durchsetzen, das zu ihrem Stromsystem passe.
Deshalb will das Deutsche Komitee Elektrotechnik zum 1. Oktober zunächst eine nationale Anwendungsregel veröffentlichen.
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