E-plus will Vorgaben der Netzagentur bei Rufnummernportierung realisieren

dpa
Bild: Hand mit Smartphone



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Handys sind in der Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Sowohl im Beruf als auch im privaten Rahmen sind Mobiltelefone unverzichtbar; die eigene Handynummer ist in den Telefonverzeichnissen anderer Handys und deren Nutzer gespeichert. Um so ärgerlicher ist es, wenn man sich für einen neuen (zumeist günstigeren) Mobilfunk-Tarif entscheiden möchte und der neue Anbieter seinen Kunden nicht die Möglichkeit gibt, die eigene Nummer mitzunehmen.

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Seit dem 01.11.2002 sind die Mobilfunk-Anbieter zwar verpflichtet, ihren Kunden die eigene Nummer zu lassen, doch umfassend umgesetzt ist die Möglichkeit der so genannten ’Rufnummernportierung’ noch lange nicht. Bei E-plus und O2 Germany ist es weiterhin kompliziert, seine Handynummer in einen Folgetarif mitzunehmen, insbesondere wenn es sich um einen Wechsel zu einem Prepaid-Billig-Produkt handelt.

Das Info-Portal für Telekommunikation teltarif.de meldet nun, dass E-Plus voraussichtlich noch in diesem Jahr die Möglichkeit schaffen wird, die eigene Handy-Nummer auch mit zu Prepaid-Providern zu nehmen. Laut teltarif.de will die E-Plus-Billig-Marke simyo den Neukunden noch in diesem Jahr den Service der Rufnummernportierung anbieten. Auch andere Discounter wie blau.de werden im E-Plus-Netz die Möglichkeit eingeräumt bekommen, den Kunden eine Rufnummernportierung anzubieten.

Eine endgültige Aussage, wann E-Plus die Rufnummernportierung zu Prepaid-Anbietern insgesamt ermöglichen wird, bleibt aber weiterhin offen.



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