e-plus-Chef erwartet frühestens ab 2006 UMTS-Ergebnisbeitrag

dpa
Bild: Hand mit Smartphone



gesamtes Archiv
RSS-Feed abonnieren



Hannover (dpa) - Der Mobilfunkanbieter e-plus rechnet in diesem und im kommenden Jahr nicht mit einem nennenswerten Ergebnisbeitrag durch den neuen Mobilfunkstandard UMTS. "Das wird nicht 2004 erdrutschartig einsetzten und wahrscheinlich auch nicht 2005", sagte der Chef des drittgrössten Netzbetreibers Deutschlands, Uwe Bergheim, am Freitag auf der Technologiemesse CeBIT in Hannover der Nachrichtenagentur dpa-AFX. Aber es werde sich jedes Jahr Stück für Stück entwickeln. Nach seiner derzeitigen Erwartungen wird UMTS im Jahr 2008 einen Anteil von 25 Prozent erreichen.

- Anzeige -
Die Tochter des niederländischen KPN-Konzerns will im Juni eine UMTS-Datenkarte auf den Markt bringen. Wann das erste UMTS-Handy von e-plus angeboten werde, hänge von den Herstellern ab, sagte Bergheim. Dies werde aber noch in diesem Sommer geschehen. Kritik äusserte er an den europäischen Produzenten, die bei Handys der neuen Generation technisch hinter Samsung, Sony Ericsson, Sharp und NEC zurücklägen. "Für mich sind die Asiaten vorn, und dass wird sich auch in den nächsten Jahren fortsetzten." Er begründete dies mit deren grösseren Erfahrungen beim Bau von Multimedia-Geräten. Bergheim rechnet in diesem Jahr nicht mit einem nennenswerten Absatz von UMTS-Handys.

"Für uns spielt UMTS in diesem Jahr, was die Geschäftszahlen und die Verkaufszahlen angeht, noch eine untergeordnete Rolle", sagte der e-plus-Chef. Er bekräftigte, dass das Unternehmen alleine bestehen könne. "Wir müssen uns nicht mit O2 zusammenschliessen." Eine Fusion hätte allerdings so viele Vorteile, dass es fahrlässig gewesen wäre, nicht darüber nachzudenken. "Das ist auch passiert und das Angebot wurde abgelehnt. Damit sind die Gespräche beendet und es gibt derzeit keine", sagte der Manager. Er zeigte sich aber offen für eine Wiederaufnahme der Verhandlungen. "Niemand ist so verstanden worden, dass es nie wieder Gespräche geben wird." Die britische O2-Mutter mmO2 hatte im Februar eine Offerte von KPN über 9,5 Milliarden britische Pfund als zu niedrig abgelehnt.



Weitere Nachrichten vom 19.03.2004


 
Surf-Tipps
Aktionen
Benachrichtigungsservice
Aktuelle Tarifangebote für
Sie zusammengestellt.
Wechseln über Verivox
Herr Müller zeigt, wie's geht. Herr Müller
  • Schnell und einfach sparen
  • Über 12 Jahre Erfahrung
  • Über 4 Millionen Kunden
mehr Vorteile
Services
MeinVerivox
  • Newsletter mit Spartipps
  • Aktionen & neue Tarife
  • Aufträge verfolgen