Direktor der Energie Agentur fordert sparsamere Autos

dpa
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Hamburg (dpa) - Der Exekutivdirektor der Internationalen Energie Agentur (IEA), Claude Mandil, befürchtet, dass Öl noch lange Zeit knapp und teuer bleibt. Mandil sagte in einem Interview der Wochenendzeitung "Die Zeit", dies sei mit Sicherheit eine Gefahr für das weltweite Wirtschaftswachstum. Selbst plötzliche Lieferengpässe liessen sich nicht ausschliessen, weil das Öl aus immer weniger Länder komme, meinte der IEA-Chef.

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Die Verringerung des Ölverbrauchs sei eine Möglichkeit, das Risiko zu begrenzen. "Wir sollten uns sparsamere Autos zulegen, sie weniger nutzen und alternative Spritquellen erschliessen", fordert Mandil kurz vor dem Ministertreffen der 26 IEA-Mitgliedsländer, das Anfang kommender Woche in Paris stattfindet. Die Autofahrer sollten ausserdem "auf der Hut sein", weil auf sie wahrscheinlich Regulierungen zur Bekämpfung der Erderwärmung zukämen, sagte Mandil.

Wenig Verständnis zeigt der Franzose für Sprit schluckende Geländewagen. "Gegen Spritschlucker sollte härter vorgegangen werden", fordert Mandil.



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