DIHK: Teures Öl könnte Wachstum unter ein Prozent drücken, verringerte Kaufkraft
dpa | 01.09.2005
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Berlin (dpa) - Der hohe Ölpreis wird nach Ansicht des Präsidenten des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Ludwig Georg Braun, die Kaufkraft in Deutschland verringern. Das Geld, das für Öl ausgegeben wird, fehle bei Investitionen in Deutschland, sagte Braun am Donnerstag im Deutschlandradio Kultur. In den Betrieben werde sich die Auswirkung des hohen Ölpreises erst in einigen Monaten zeigen. "Dann ist es die Frage, ob es uns gelingt, die Preise abzuwälzen auf die Abnehmer oder nicht."
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Der hohe Ölpreis wird nach Auffassung der Konjunkturexperten des DIHK das Wirtschaftswachstum um 0,5 Prozentpunkte drücken. Steige der Preis weiter im Tempo der vergangenen Tage, sei durchaus denkbar, dass das deutsche Wachstum nicht einmal mehr die Marke von einem Prozent erreiche, sagte DIHK-Volkswirt Volker Treier dem Berliner "Tagesspiegel" (Donnerstagausgabe).
Andererseits spreche die hohe weltweite Nachfrage nach dem Rohstoff, die vom Wachstum von Schwellenländern wie China herrühre, dafür, dass der deutsche Export weiter gut laufen werde. Vor kurzem hatte bereits der Industrieverband BDI erklärt, angesichts des teuren Öls werde es für Deutschland immer schwieriger, die Marke von einem Prozent Wachstum zu erreichen.
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