DIHK-Präsident Braun fordert mehr Staatsgeld für Energieforschung
"Die Bundesregierung stellt deutlich weniger Mittel für die Energieforschung zur Verfügung als andere Industrienationen. Das muss sich ändern; die Förderung der Energieforschung muss aufgestockt werden", sagte Braun. Der Vorstandschef des Medizintechnikherstellers B. Braun Melsungen schlug vor, dass der Staat bis 2015 die jährliche Förderung auf eine Milliarde Euro verdoppelt.
"Damit hätte die Politik zumindest wieder den Stand der 1980er Jahre erreicht. Die Förderung darf jedoch nicht auf einzelne Technologien beschränkt werden. Sie muss von der Materialforschung für bessere Solarzellen bis hin zu Spitzenforschung in der Kernenergie reichen", sagte der DIHK-Präsident. Das zusätzliche Geld könne aus anderen Forschungsbereichen abgezogen werden.
Weitere Nachrichten vom 15.07.2008
- Verbraucherverbände mahnen Anbieter von Klingeltönen und Spielen ab
- Wintershall fördert als erster Ausländer Gas in Russland
- Rückenwind für Ökostrom: Blackstone steigt in Nordsee-Windpark ein
- Spam-Anteil bei geschäftlichen Mails weiter gestiegen
- Baufreigabe für ersten deutschen Offshore-Windpark in der Nordsee
- EDF will Strom aus Meeresströmungen gewinnen
- Bush gibt Ölförderung vor Küste frei - Druck auf Kongress
- YouTube: Viacom bekommt Nutzer-Daten nur anonymisiert
- Seehofer kritisiert Abzocke mit Klingeltönen
- Hacker verschicken gefälschte E-Mails im Namen von Paketdienst
- Neues Erdölvorkommen im Südosten Brasiliens entdeckt
- Bundesnetzagentur will Transitmarkt aus Regulierung entlassen
- BöZ: E.ON verhandelt mit Shell über Offshore-Windparkprojekt
- Preis für OPEC-Rohöl kaum verändert
- 18-jähriger Neuseeländer nach globalem Hackerangriff freigesprochen

