Die Welt: Vattenfall-Europe-Chef droht Ablösung
Ursprünglich war dem Bericht zufolge für die nächste turnusmäßige Hauptversammlung von Vattenfall Europe am 7. Dezember geplant, Cramers Position aufzuwerten und vom "Sprecher des Vorstands" zu einem "Vorstandsvorsitzenden" mit entsprechend mehr Kompetenzen zu machen. Das sei aber offenbar wegen der Zentralisierungspläne der Schweden gestrichen. Cramer sollte damit weniger Kompetenzen bekommen als sein Vorgänger Klaus Rauscher, der wegen der Kommunikationspannen rund um die Störfälle der Atomkraftwerke Brunsbüttel und Krümmel im Juli gehen musste.
Josefsson macht Cramer laut "Welt" angeblich auch zum Vorwurf, dass dieser in der für das Energiegeschäft maßgeblichen Bundespolitik bislang kaum vernetzt ist. Wegen zu großer politischer Zurückhaltung war zuletzt bereits RWE-Chef Harry Roels zum Rücktritt gedrängt worden.
Weitere Nachrichten vom 23.11.2007
- Bei Angeboten auf Ökostrom Zertifikate achten
- TELE2 zahlt wegen unerlaubter Telefonwerbung 240 000 Euro
- Siemens zu Milliarden-Investitionen in Atomkonzern AREVA NP bereit
- Präsident des Bundesverbandes Erneuerbare Energien geht Anfang 2008
- Versatel will schnelles VDSL-Netz bauen - Neue Konkurrenz für Telekom
- Anreizregulierung: Stadtwerke treten erfolgreich auf die Kostenbremse
- Vodafone startet HSUPA und beschleunigt den mobilen Versand großer Datenmengen
- Spanische Iberdrola geht mit neuer Sparte Erneuerbare Energien an die Börse
- E.ON will bei Erdgas mit Nigeria ins Geschäft kommen
- Neuer Höchstpreis für Heizöl - Nachfrage noch flau
- Energiewirtschaft rechnet mit weiter steigenden Gaspreisen

