Die neuesten Trends der CeBIT 2010

AFP | 02.03.2010
Bild: Smartphone G1

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Hannover - Die Computermesse CeBIT in Hannover ist seit dem heutigen Dienstagmorgen für Besucher geöffnet. Schwerpunktthema der CeBIT 2010 sind die "Connected Worlds" (zu deutsch: vernetzte Welten). Bis einschließlich Samstag präsentieren auf dem Messegelände 4157 Unternehmen aus 68 Ländern ihre Neuheiten. Das sind 135 weniger als im vergangenen Jahr. Dennoch lassen sich die neuesten Trends der Branche wieder an der weltgrößten High-Tech-Messe ablesen.

 


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Computer

Der Trend geht zur Mobilität: 70 Prozent aller verkauften Rechner sind inzwischen Laptops. Besonders boomen die kleinen Netbooks, die zwar etwas schwacher in der Leistung sind als große Laptops, dafür aber leicht, ausdauernd und über WLAN und Handynetz fast überall an das Internet angebunden. Mit Tablet-PCs wie dem iPad von Apple entsteht derzeit eine weitere Geräteklasse, bei der die Unterhaltung unterwegs im Mittelpunkt steht. Schnelle und große Desktop-Computer etwa für Spieler gibt es auch weiterhin, doch stellt etwa Fujitsu dieses Jahr den Zero-Client vor - der hat nur noch Bildschirm, Tastatur und Netzanschluss. Die Rechenleistung bekommt er aus dem Internet.

Smartphones

Den Trend zu den Multimedia-Handys hat Apple mit seinem iPhone ausgelöst. Mittlerweile bieten alle großen Hersteller eine ganze Reihe Smartphones an. Die Mobiltelefone werden dabei immer mehr zu Minicomputern, auf denen sich kleine Programme - sogenannte Apps - installieren lassen. Dieses Jahr wird Expertenschätzungen zufolge schon jedes dritte verkaufte Handy ein Smartphone sein. Bald dürften mehr dieser Alleskönner-Handys verkauft werden als Computer - und mehr Menschen damit ins Internet gehen als mit dem Computer.

Cloud Computing

Computer können leichter, mobiler und billiger werden, wenn die Rechenleistung nicht immer weiter wachsen muss. Die Lösung heißt Cloud Computing, das Rechnen in der Wolke. Die Programme werden dann von riesigen Rechenzentren ausgeführt und kommen über das Internet auf die Computer. Das hat für Nutzer klare Vorteile: Die Installation auf dem Computer kann nicht mehr schiefgehen, und Aktualisierungen müssen die Nutzer auch nicht mehr selbst vornehmen. Problematisch können allerdings die Sicherheit der Daten und Datenschutz sein.

3-D-Technik

Der Kinofilm Avatar hat es vorgemacht, doch dreidimensionale Bilder sollen nicht mehr nur im Kino zu sehen sein. Die Hersteller entwickeln immer mehr Computer und Fernseher, die 3-D auch zuhause zeigen können - oder unterwegs: Auch erste Laptops werden mit der Technik ausgestattet.

Musik

Das Internet ist längst auch für den legalen Vertrieb von Musik ein sehr wichtiger Zweig. Die CeBIT will Musikverlage und die IT-Branche nun zusammenführen: Dieses Jahr findet im Rahmen der Computermesse erstmals die CeBIT Sounds statt. Mit Auftritten einiger Künstler soll die Messe zu einem Musik-Business-Festival werden.

Vernetzung

Das Motto der diesjährigen CeBIT sind "Connected Worlds" (Vernetzte Welten). Damit will die Messe zeigen, dass die unterschiedlichen Techniken immer mehr zusammenwachsen - und das Internet sie alle verbindet. Das gilt für die Unterhaltungselektronik wie Fernseher, MP3-Musikspieler und Spielekonsolen genauso wie für Navigationsgeräte, Autos oder das Gesundheitswesen.



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