Deutschlands schnellster Computer kommt nach Bayern
Der Betrieb des Supercomputers wird jährlich etwa drei Millionen Euro kosten - unter anderem, weil Höchstleistungsrechner kontinuierlich gewartet werden müssen und grosse Stromfresser sind. Es darf sich auch nicht jeder x-beliebige Student an die Tastatur setzen. Der Computer werde Wissenschaftlern aus ganz Deutschland "nach einem strengen Auswahlverfahren" zugänglich sein, sagte Goppel. Neu wird nicht nur der Computer, sondern auch sein Zuhause: Da das Leibniz-Rechenzentrum in der Münchner Innenstadt an Platzgrenzen stösst, wird in Garching ein Bau für 45 Millionen Euro errichtet.
Supercomputer haben zahlreiche Anwendungen in der Wissenschaft von der Astrophysik bis zur Klimaforschung. Die US-Streitkräfte nutzen Supercomputer zur Simulation von Atombombentests, während Banken und Versicherungen Finanzmodelle berechnen. HLRB II wird unter anderem für Materialforschung sowie Geo- und Biowissenschaften eingesetzt werden. Er ersetzt einen Vorgänger des japanischen Herstellers Hitachi.
Weitere Nachrichten vom 16.12.2004
- freenet.de AG übernimmt Talkline ID
- Mobilcom beschliesst Milliardenklage gegen Bund wegen UMTS
- Stadtwerke Unna starten virtuelles Kraftwerk
- Symantec kauft Veritas für 13,5 Milliarden Dollar
- Fünf Internet-Banking-Betrüger bei bundesweiter Aktion inhaftiert
- Citycarrier bringen Telefon-Flatrates für 9,95
- Verbraucherzentrale gibt Tipps zum virtuellen Einkauf
- Kein Strafverfahren zum Todesfall bei Castor-Transport
- Schuldenfalle Handy: Verbraucherzentrale entwickelte CD für Kinder
- Lobet den Herren per Handy: Kirchenlieder als Klingeltöne
- Bedrohungen im Internet: Kriminelle Banden lösen die Hacker ab
- Entwicklungsländer brauchen für Handel mehr Zugänge zum Internet
- Deutsche Telekom will Beteiligung an Mobilfunkbetreiber MTS senken

